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Chiropraktik auch für mich?

Das Wort Chiropraktik kommt aus dem Griechischen und bedeutet „mit der Hand behandeln“. Chiropraktik ist eine manuelle und wissenschaftlich fundierte Behandlung und betrachtet den Körper als sinnvoll organisierte Gesamtheit. Dies beinhaltet neben der Wirbelsäule auch die Behandlung des Schädels, der Gelenke, der Extremitäten und der Muskulatur. Es werden weder Medikamente noch Spritzen benutzt und keine chirurgischen Eingriffe durchgeführt.
Bei der Behandlung nehmen wir uns Zeit, Ihren Bewegungsapparat ganzheitlich zu betrachten. Für Ihren ersten Termin planen wir daher ca. 40 Minuten ein, in denen wir Ihre Krankengeschichte aufnehmen, gegebenenfalls Röntgenbilder, CT- oder MRT-Bilder ansehen, Sie gründlich untersuchen, beraten und schließlich behandeln.

Menschen kommen mit unterschiedlichen Beschwerden in unsere Praxis, z.B. mit:

  • Kopf- und Nackenschmerzen
  • CMD (Kiefergelenkbeschwerden)
  • KISS-Syndrom
  • Schulter-, Ellenbogen- und
  • Handgelenkbeschwerden
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Schmerzen im Brustwirbelbereich
  • Beckenschiefstand
  • Lendenwirbelschmerzen
  • Bandscheibenvorfällen
  • Leistenschmerzen
  • Hüftbeschwerden
  • Beschwerden an Knien und Füßen

Funktionsstörungen im Bewegungsapparat zeigen jedoch häufig keine unmittelbare Symptomatik. Darum ist es auch sinnvoll, zur Vorbeugung eine chiropraktische Untersuchung durchführen zu lassen.

CMD

Bei Kiefergelenksbeschwerden kann Chiropraktik am besten in Kombination mit einer zahnmedizinischen Funktionstherapie helfen, Ihre Beschwerden zu lindern. Dabei widmen wir uns den biomechanischen Wechselwirkungen des Kiefergelenks zur Halswirbelsäule und dem Rest des Bewegungsapparates, um die zahnmedizinischen Korrekturen und den optimalen Therapieverlauf zu unterstützen.

Kopf- und Nackenschmerzen

Beschwerden im Halswirbelbereich sind eine häufige Ursache für diverse andere Probleme, wie zum Beispiel Kopfschmerzen, Schwindel, Ohrgeräusche oder ausstrahlende Schmerzen in den Schulter- und Armbereich. Biomechanische Funktionsstörungen der Halswirbelsäule können sich schnell ergeben, z.B. durch eine ungünstige Schlafposition, eine nicht ergonomische Sitzhaltung am Schreibtisch oder durch Unfälle beim Sport oder im Straßenverkehr (Schleudertrauma). Chiropraktik kann Ihnen in vielen Fällen helfen, Schmerzen, Bewegungs- einschränkungen, muskuläre Verspannungen und die damit verbundenen Probleme zu lösen.

Schulterschmerzen

Schmerzen im Schulterbereich können durch eine Vielzahl von strukturellen Veränderungen entstehen, z.B. Arthrose, Verkalkungen in den Sehnen der Schultermuskulatur, Schleimbeutelentzündungen oder Einrisse an der Schulterkapsel. Auch biomechanische Funktionsstörungen und muskuläre Ungleichgewichte sowie Beschwerden im Hals- und Brustwirbelbereich können zu einer Schulterproblematik beitragen. Chiropraktik kann Ihnen dabei helfen, diese zu finden und zu behandeln.

Ellenbogenschmerzen

Schmerzen im Ellenbogenbereich sind häufig durch muskuläre Verspannungen der Unterarmmuskulatur bedingt, z.B. Tennisellenbogen, Golferellenbogen. Auch Funktionsstörungen an den Gelenken können dazu beitragen und durch chiropraktische Eingriffe korrigiert werden.

Handgelenkschmerzen

Ihre Handgelenke und Finger sind täglich unterschiedlichsten Belastungen ausgesetzt. Von filigranen Bewegungen der Finger, wie z.B. beim Schreiben auf der Tastatur oder dem Spielen eines Instrumentes, bis zu beachtlichen Kraftleistungen wie dem Bedienen von schweren Werkzeugen oder bei sportlichen Hobbies. Häufig zeigen sich auch in der Muskulatur nahe der Handgelenke Ungleichgewichte und es treten Funktionsstörungen der Gelenke auf. In einigen Fällen können diese zur Entstehung von Nervenirritationen führen, z.B. beim Karpaltunnelsyndrom oder ähnlichen Engpass-Syndromen. Eine chiropraktische Behandlung der betroffenen Gelenke, Muskeln und Sehnen kann häufig bei diesen Problemen Abhilfe verschaffen.

Schmerzen im Brustwirbelbereich

Stechende Schmerzen im Brustwirbelbereich sowie Schwierigkeiten beim tiefen Ein- und Ausatmen müssen nicht immer organische Ursachen haben. Dysfunktionen der Wirbelgelenke, der Brustwirbelsäule oder der Rippengelenke können eine ebensolche Symptomatik auch verursachen und in einigen Fällen sogar einen ausstrahlenden Schmerz in den Brustkorb hervorrufen, wenn dabei die Zwischenrippennerven irritiert werden. Eine chiropraktische Justierung der betroffenen Gelenke verschafft in diesen Fällen meist eine schnelle Linderung der Symptomatik.

Lendenwirbelschmerzen

Schmerzen im unteren Rückenbereich sind eine der häufigsten Ursachen, warum sich Patienten entscheiden einen Chiropraktoren aufzusuchen. Neben muskulären Verspannungen/Dysbalancen, Funktionsstörungen der Wirbelgelenke und Abnutzungen der Wirbel zeigen sich in der Lendenwirbelsäule häufig auch Probleme im Bereich der Bandscheiben. Eine Vorwölbung der Bandscheiben oder Bandscheibenvorfälle können zu einer Nervenwurzelirritation führen und somit auch eine Ausstrahlung in die Beine verursachen (Ischiasnerv-Reizung). Diese kann begleitet sein von Schwächen, Taubheit, Kribbeln oder sonstigen Missempfindungen im betroffenen Bein. In wenigen Fällen ist eine sofortige operative Behandlung wirklich notwendig, und Chiropraktik kann Ihnen dabei helfen, eine Besserung der Symptomatik zu erreichen.

Beckenschiefstand

Durch eine Torsion im Beckenbereich, meist verursacht durch eine biomechanische Funktionsstörung der Iliosakralgelenke, ergeben sich häufig Beschwerden im Becken- und Gesäßbereich. Auch kann diese Problematik einen funktionellen Unterschied in der Beinlänge verursachen, der ungünstigerweise häufig durch unterschiedlich hohe Schuheinlagen oder Hackenerhöhungen „korrigiert“ wird. Eine korrekte Analyse und Behandlung dieser Problematik steht bei vielen chiropraktischen Behandlungstechniken daher in einem besonderen Fokus, da das Becken als „Fundament“ der Wirbelsäule eine besondere Rolle für deren Funktion trägt.

Hüftbeschwerden

Mit über 200.000 Operationen pro Jahr stellt die Implantation einer Hüftgelenksprothese heutzutage eine der häufigsten Operationen in Deutschland dar. Arthrose der Gelenke, Schleimbeutelentzündungen sowie angeborene Fehlstellungen der Gelenke (Hüftdysplasie) können Schmerzen im Hüft- und Leistenbereich mit sich bringen.

Neben diesen strukturellen Problemen können auch funktionelle Störungen der Hüftgelenke eine ähnliche Symptomatik hervorrufen, für welche Ihnen Ihr Chiropraktor mit entsprechenden Behandlungstechniken zur Seite stehen kann.

Knieschmerzen

Unsere Knie sind sehr anfällig für Verletzungen, vor allem bei Lauf- oder Kontaktsportarten. Von Arthrose zu Rissen an den Menisken, Kreuzbändern oder Seitenbändern – viele Bereiche können strukturell betroffen sein. Auch leichte Veränderungen der Kniegelenkmechanik durch Torsionsverletzungen oder muskuläre Dysbalancen können eine deutliche Irritation der Kniegelenke erzeugen, welche meist sehr gut auf chiropraktische Korrekturen ansprechen.

Schmerzen an den Füßen

Neben strukturellen Problemen wie Arthrose, Senk-/Spreiz-/Plattfüßen oder einer Hallux Valgus-Problematik gibt es im Bereich der Füße viele Zustände, die chiropraktisch behandelt werden können. Von Irritationen der Gelenkkapsel, der Bänder oder Faszien (z.B. plantare Fasziitis) zu Reizungen der Sehnen (z.B. Tendinitis der Achillessehne) bis hin zu Engpass-Syndromen der Nerven, welche die Füße versorgen – an vielen dieser Stellen könnten sie von einer chiropraktischen Behandlung profitieren.